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Auto Board - Die markenoffene Auto Community » Erfahrungsberichte / Informationen » Autoversicherungen / Allgemeine Versicherungen » Wer weiß, was man in der Versicherungsbranche verdienen kann? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Wer weiß, was man in der Versicherungsbranche verdienen kann?
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amm-partner
unregistriert
Wer weiß, was man in der Versicherungsbranche verdienen kann? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Würde mich mal interessieren WO hier die Annahmen liegen, bzw. wer sich selbst auch Verdienstmöglichkeiten in der Versicherungsbranche zurechen würde?

***Seien wir mal ehrlich, so mancher Fachfremder würde seinen Job besser machen als der ein oder andere Versicherungsvertreter***
22.04.2004 15:34
Prometheus
Tech. Admin


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ich denke zu allererst einmal trifft hier auch das sprichwort zu

"JEDER BEKOMMT DAS WAS ER VERDIENT"

also sprich wenn einer sich ins zeug legt kann er gutes geld verdienen und wenn er nichts tut dann passiert auch nichts.

darüber hinaus kommt es wohl darauf an wie man auftritt, ob man den leuten vertrauen vermittelt oder ehr das man nur schnell was verkaufen will usw usw usw.

ich denke "normalsterbliche" können durchaus einen nebenverdienst von 200-500 euro im monat auf die beine bringen und vollzeit auch schätze ich mal bis 1500 euro. richtig gute leute die ggf. auch vorher schon nen guten bekanntenkreis hatten und die einfach ein typ mensch sind denen man sehr schnell vertraut können schätze ich auch ohne studiert zu haben > 2500 euro verdienen. wobei ich als gebranntes kind nie wieder jemandem was unterschreibe der mir nicht nachweisen kann das er das studiert hat und er die volle verantwortung übernimmt wenn was schief geht.

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MfG Prometheus

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22.04.2004 21:18 Prometheus ist offline E-Mail an Prometheus senden Homepage von Prometheus Beiträge von Prometheus suchen Nehmen Sie Prometheus in Ihre Freundesliste auf
amm-partner
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Um einmal "Insider-Informationen" auf den Tisch zu legen. Es gibt in der Versicherungswirtschaft kleine und große Fische. Im Bereich "kleine Fische" findet man in erster Linie Mitarbeiter von Strukturvertrieben. Diese erhalten nur einen Bruchteil des eigentlichen Erlösses, schließlich verdienen im Hintergrund auch noch andere mit.

Grundsätzlich gilt, der Verdienst richtet sich nach dem Zahlbeitrag des Versicherungsnehmers. Dies unterstreicht schon mal, warum viele Außendienstmitarbeiter gerne mal zu einem "umfangreicheren" Deckungsangebot empfehlen.

Hier ein paar Eckdaten:
- Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Rechtsschutzversicherung, Unfallversicherung ==> zwischen 17,5% und 25% des Jahresbruttobeitrages (kontinuierlich solange der Vertrag besteht)
- Kfz-Versicherung ==> zwischen 5,5% und 8% des Jahresbruttobeitrages (kontinuierlich solange der Vertrag besteht)
- Private Krankenversicherung ==> zwischen 5 und 8 Monatsbeiträgen
- Lebens- und Rentenversicherung (BU) ==> zwischen 25 und 46 Promille der Bewertungsberechtigten Summe = ~ Monatsbeitrag x 12 x Laufzeit in Jahren.

Nehmen wir als Beispiel eine Familie:
Diese unterhält Sachversicherungen mit einem Jahresbeitrag von 250,00 €, eine Kfz-Versicherung 1.100,00 € und zwei Lebensversicherungen mit insgesamt 150,00 € Monatsbeitrag (Laufzeit noch 25 Jahre). Der Verdienst des Versicherungsvertreter liegt somit in etwa bei 1.800,00 €.

Gravierend hierbei ist unter anderem, dass die Provision zur Lebensversicherung, ca. 1.600,00 €, durch den VN gezahlt wird. Diese Summe, in etwa ein Jahresbeitrag, fehlt der Lebensversicherung bei der Renditeentwicklung.
22.04.2004 21:35
Prometheus
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naja aber ich denke mal gerade die guten möglichkeiten etwas nebenbei zu verdienen sorgen dafür das viele wie wild drauf los rennen und den leuten andrehen was nur geht. und das resultat sind dann leute wie ich die total die schn*** voll haben von versicherungen.

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MfG Prometheus

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22.04.2004 23:07 Prometheus ist offline E-Mail an Prometheus senden Homepage von Prometheus Beiträge von Prometheus suchen Nehmen Sie Prometheus in Ihre Freundesliste auf
amm-partner
unregistriert
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Der vorherrschende "Mißstand" der Branche wird erst dann ersichtlich, wenn man sich die ganze Sache im Detail betrachtet:

1.) Zu den wohl wichtigsten Versicherungen gehört die PHV. Ich kenne allerdings niemanden, der seinen Kunden oder Mandanten hierzu eine eingehende Beratung bietet. WARUM? Es bringt nicht genügen Geld.

2.) Die Absicherung einer Familie
Für eine junge Familie ist es besonders wichtig, dass solche Dinge wie Arbeitskraft des Hauptverdieners und Wegfall (Tod) des Hauptverdieners abgesichert wird. Nehmen wir mal an, die Frau soll über einen Zeitraum von 8 Jahren monatlich 1.200 € zur Verfügung haben (in diesem Fall ist eine kleine Tochter mit 6 Jahren da, diese wäre im Extremfall dann 14 Jahre wenn das Kapital ausgeschöpft ist und die Mutter könnte dann evtl. wieder Arbeiten gehen). Es müsste also im Todesdall ein Kapital von knapp 90.000 € zur Auszahlung kommen. Die Versicherung bietet bis zum 60. Lebensjahr des Mannes Schutz (34 Jahre Laufzeit) und kostet gerade mal 12,74 € pro Monat.

Warum macht ein Versicherungsvertreter keinen derartigen Vertrag? Ganz einfach, für die Risiko LV gibt es so gut wie keine Provision. Ein gut "eingestufter" Vertreter erhält für diesen Vertrag 200,00 €.

Daher lautet die Antwort des Vertreters immer, MACHEN wir doch eine Risikoabsicherung für Ihre Familie, und sie erhalten dann auch am Schluß noch etwas heraus. Wie wäre das? Bei einer Risiko LV sind die Beiträge ja verloren. KLINGT IM ERSTEN MOMENT EINLEUCHTEND. Dann wird eine Kapitalbildene LV abgeschlossen mit 75,00 € Monatsbeitrag. Der Vertrag erbringt im Todesfall nur noch 33.800 € und mit Ablauf des Vertrages werden in etwa 90.000 € ausbezahlt. Der Vertreter verdient nun auf einmal: 1.224,00 €

NUN machen wir es einmal ganz kompliziert und gleichzeitig RICHTIG! Es wird ein Vertrag abgeschlossen TODESFALLABSICHERUNG 12,74 € Monatsbeitrag. Zudem wird eine Kapitalanlageform mit 65,00 € monatlich abgeschlossen => Hierbei handelt es sich um den HAUSINVEST der Commerzbank, eine Mündelsichere Kapitalanlage. Durch die Kapitalanlageform wird ebenfalls nach 34 Jahren knapp 90.000 € ausbezahlt. Diese Konstillation kostet zwar im Monat 2,74 € mehr, bietet aber zum einen 57.000 € mehr Absicherung im Todesfall, und die Kapitalanlage ist täglich ohne finanzielle Nachteile verfügbar.

Warum wird dieses Konstrukt nicht angeboten?
Der Vertreter verdient bei Hausinvest nur in etwa 1,0% der laufenden Zahlung = monatlich 6,50 €.
22.04.2004 23:57
amm-partner
unregistriert
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Mein Fazit hierzu:
BITTE keine Versicherungen verkaufen lassen und an den Grundgedanken der Versicherung denken:

mit einer Versicherung sollen existenzbedrohende Risiken abgesichert werden. Jemand der nur schnell einen Antrag auf den Tisch legt, kann nur Mutmaßen, welche Risiken für den Betroffenen existenzbedrohenden sind.

OFTMALS sind auch gar keine Risiken vorhanden!
22.04.2004 23:59
Baumstruktur | Brettstruktur
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