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ALPINA Firmenhistorie Meilensteine |
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ALPINA Firmenhistorie Meilensteine
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1961 Burkard Bovensiepen, Sohn von Dr. Rudolf Bovensiepen, dem Gründer der ALPINA Büromaschinen-Werke, startet seine Aktivitäten mit der Entwicklung einer Weber-Doppelvergaseranlage für den BMW 1500.
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1964 Die von dem jungen Betriebswirtschafts- und Maschinenbau-Studenten in der feinmechanischen Fabrik seines Vaters produzierten Motoren mit ALPINA Doppelvergaseranlagen finden Anerkennung nicht nur bei der Fachpresse, auch BMW und deren legendärer Verkaufschef Paul G. Hahnemann bescheinigen den ALPINA Produkten eine hervorragende Qualität. BMW Fahrzeuge mit ALPINA Anlagen behalten die volle Werksgarantie.
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1965 Am 1. Januar wird in Kaufbeuren die Burkard Bovensiepen KG gegründet. Die Firma hat acht Mitarbeiter.
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1967 Der Name ALPINA gewinnt mit dem unverwechselbaren, neu geschaffenen Firmenlogo – Markenzeichen und Gütesiegel zugleich – weiter an Profil.
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1968 ALPINA engagiert sich im Tourenwagen-Rennsport – der Beginn einer beispiellosen Erfolgsstory. Die Piloten Derek Bell, Harald Ertl, James Hunt, Jacky Ickx, Niki Lauda, Brian Muir und Hans Stuck stehen zwischen 1968 und 1973 auf der Gehaltsliste von ALPINA.
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1970 ALPINA gewinnt den Tourenwagen-Europapokal, den Langstrecken-Klassiker 24-Stunden von Spa-Francorchamps sowie sämtliche deutschen Meisterschaften – Rundstrecken-, Berg- und Rallyemeisterschaft. Rennsport
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1971 ALPINA überzeugt BMW von der Notwendigkeit einer Leichtbauversion des BMW 3.0 CS, um im Tourenwagensport weiterhin erfolgreich zu sein. BMW beauftragt daraufhin ALPINA mit der Projektleitung für das Leichtbaucoupé 3.0 CSL. Äußerliches Kennzeichen der ALPINA Beteiligung bei diesem von BMW offiziell angebotenen Sportgerät sind die ALPINA Räder im klassischen 20-Speichen-Design.
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1973 Derek Bell, Harald Ertl, Niki Lauda und Brian Muir gewinnen für ALPINA und BMW die Tourenwagen-Europameisterschaft. Niki Lauda fährt mit dem BMW ALPINA Leichtbaucoupé absoluten Tourenwagenrekord beim 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
Die 'Ölkrise' erschüttert die Automobilindustrie. ALPINA übersteht diese schwierige Zeit ohne Entlassungen. Dazu trägt nicht nur der gute Ruf der Firma bei, sondern auch die flexible Reaktion auf die neuen Bedürfnisse des Marktes und eine damals schon ungewöhnlich ausgeprägte Verbundenheit der Mitarbeiter zu ihrer Firma. ALPINA entwickelt Normal-Benzin-Motoren, die sparsam und leistungsstark zugleich sind.
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1975 Mit ausgewählten Partnern der BMW Handelsorganisation beginnt der Aufbau eines deutschen Händlernetzes. Gleichzeitig werden Auslandsvertretungen in der Schweiz und Großbritannien eröffnet.
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1977 Dieter Quester wird, nach spannenden Schlachten mit den papiermäßig weit überlegenen Jaguar-Coupés, Tourenwagen-Europameister auf einem BMW ALPINA 3,5 CSL. Nach Abschluß dieser erfolgreichen Saison zieht sich ALPINA für zehn Jahre aus dem Tourenwagen-Rennsport zurück, um sich ausschließlich der Entwicklung von faszinierenden Automobilen für die Straße zu widmen.
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1978 ALPINA stellt in einer viel beachteten Präsentation am Gardasee drei komplette Eigenentwicklungen vor. Der BMW ALPINA B6 2,8 ist ein Dreier-BMW mit Sechszylinder-Motor, zu einer Zeit, als das Basismodell von BMW noch ausschließlich mit Vierzylinder-Triebwerken ausgerüstet wurde. Soviel Hubraum in einem vergleichsweise zierlichen Auto bedeutete eine ganz neue Art von Antriebskomfort. Der BMW ALPINA B7 Turbo auf Basis der BMW 5er-Reihe ist die schnellste Limousine der Welt. Das BMW ALPINA B7 Turbo Coupé etabliert sich mit einer Leistung von 300 PS in den Kreis der stärksten sportlichen Coupés. Alle Motoren dieser neuen ALPINA Generation verfügen erstmals in Serie über eine vollelektronische Computerzündung, ein Novum in der Automobiltechnik.
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1979 Burkard Bovensiepen gründet mit dem ALPINA Weinimport einen neuen Geschäftszweig. In beeindruckend kurzer Zeit kann neben vielen Weinliebhabern nahezu die gesamte deutsche Spitzengastronomie als Kunden gewonnen werden.
Die ALPINA Vertretung in Japan wird eröffnet, eine erfolgreiche Partnerschaft beginnt – im Jahr 2000 wird ALPINA den 2000sten BMW ALPINA nach Japan liefern.
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1981 auto motor und sport veranstaltet den Shell-Kilometermarathon, ein Benzinspar-Wettbewerb. Das 3 Liter-Auto war noch nicht im Gespräch, aber: ein BMW 318i ALPINA gewinnt in seiner Klasse mit einem Verbrauch von 2,672 Liter pro 100 Kilometer.
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1983 ALPINA wird vom Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg offiziell als Automobil-Hersteller registriert.
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1985 ALPINA stellt die gesamte Modellpalette auf Motoren mit Katalysator um. Das Besondere daran: statt der in der Automobilindustrie generell verwendeten Katalysatoren mit Keramikträgern kommen bei ALPINA als erstem Automobilhersteller serienmäßig ausschließlich Metallkatalysatorträger von EMITEC zum Einsatz. Jahre später wird dieses Konzept auch bei anderen High-Tech Fahrzeugen umgesetzt.
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1987 Die internationale Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft erfreut sich durch ein neues Reglement, das maßgeblich von Burkard Bovensiepen mitgestaltet wird, eines sehr großen Publikumsinteresses. Ellen Lohr, Andy Bovensiepen, Fabian Giroix, Peter Oberndorfer und Christian Danner erringen neben vielen guten Plazierungen mit dem BMW ALPINA M3 Gruppe A mehrere Siege. Auch bezüglich der Umweltverträglichkeit bei Rennwagen leistet ALPINA Pionierarbeit – der Metallkatalysator kommt erstmals im BMW ALPINA M3 Gruppe A zum Einsatz und wird daraufhin Bestandteil aller DTM-Fahrzeuge.
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1988 Aus Kapazitätsgründen müssen Prioritäten gesetzt werden. Die Entscheidung fällt zugunsten der Entwicklung und Produktion neuer BMW ALPINA Automobile. ALPINA zieht sich Ende des Jahres vom Rennsport zurück.
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1989 Mit der Vorstellung des BMW ALPINA B10 Bi-Turbo präsentiert ALPINA ein Highlight. Paul Frère, der bekannte Journalist und Rennfahrer, schreibt über dieses Automobil in Road & Track: 'For me this is the car ... I think this is the best 4-door in the world.'
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1990 ALPINA expandiert. Die Mitarbeiterzahl ist mittlerweile auf 120 angestiegen. Auf dem Firmengelände in Buchloe entsteht ein großzügiger Neubau für Verwaltung und Produktion.
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1992 Im BMW ALPINA B12 5,7 Coupé realisiert ALPINA als erster Automobilhersteller ein elektronisches Kupplungsmanagement-System, die ALPINA SHIFT-TRONIC. Der Abschied vom Kupplungspedal fällt in Anbetracht der neuen Dynamik des Fahrens mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe sehr leicht.
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1993 Eine neue, sportlichere Dimension des Automatik-Fahrens eröffnet die ALPINA SWITCH-TRONIC. Mit der Möglichkeit, aktiv das Geschehen in einem Automatik-Getriebe zu bestimmen, kann ALPINA auch viele begeisterte Schaltgetriebe-Fahrer von den Vorzügen der modernen Automatik überzeugen. Eine der Besonderheiten der ALPINA SWITCH-TRONIC ist, daß die Gänge wie in der Formel 1 über im Lenkrad integrierte Tasten geschaltet werden.
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1995 ALPINA führt als weltweit erster Automobilhersteller im BMW ALPINA B12 5,7 E-KAT serienmäßig den SUPERKAT, einen elektrisch beheizten Metall-Katalysator, ein. Eine Gemeinschaftsentwicklung mit BMW und EMITEC. Mit dieser vollkommen neuen Abgasreinigungstechnologie gelingt es, die ab 1996 gültigen Emissionsgrenzwerte bezüglich HC + NOx bzw. CO um jeweils mehr als 80% zu unterschreiten.
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1999 Eine neue Ära beginnt: Mit dem BMW ALPINA D10 BITURBO präsentiert ALPINA auf dem Genfer Automobilsalon erstmals in seiner über 35jährigen Geschichte ein Dieselautomobil – die leistungsfähigste Diesellimousine der Welt. Die Entwicklung des Superdiesels ist ein Gemeinschaftsprojekt von BMW und ALPINA.
Quelle: www.alpina.de/deutsch/alpina/firma_quick.htm
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